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24 de enero de 2004

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Der Puig Major, unser höchster Berg
 

Der Mallorquinische Wanderverein G.E.M
 

Die Mauerbauschule FODESMA
 

Die Bergrettung
 

Unwetterschäden
 

Wettervorhersagen
 

Kletterrouten
 

Canyoning

 

► Der Puig Major, unser höchster Berg

 

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Der Puig Major ist mit 1.445 Meter der höchster Berg Mallorcas. Leider ist der Gipfel seit dem Jahr 1958 Militärsperrgebiet. Mit den spanischen und amerikanischen  Radaranlagen wird das ganze westliche Mittelmeer und ein Teil Nordafrikas überwacht.
 

-          Im Jahr 1932 wurde eine Seilbahn bis zum Gipfel geplant und sogar die Plattform der Talstation gebaut (auf der Strasse nach Sa Calobra, kurz vor dem Straßenpass). Auf einer Länge von 2.016 Meter hätte die Seilbahn 25 Fahrgäste pro Fahrt zum Gipfel gebracht. Das Projekt wurde damals wegen der hohen Kosten nicht realisiert: 2 Millionen Pesetas (etwa 12.000 Euro).

 

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Die vordere Spitze des Berges ist die Penya des Migdia "Mittagsspitze" (1.398 Meter). Sie ist zugänglich: nur sollte man die Strasse zur Radaranlage nicht betreten. Weglos kann man von Binis zum Gipfel aufsteigen oder auf den alten Schneesammlerweg von der Hauptstrasse Sóller- Lluc (Km. 37.8, 300 Meter vor dem Tunnel). Am Ende des steilen Tales (Coma d´en Arbona) findet man die gesperrte Straße: dort muss man links weglos zum Gipfel aufsteigen. Nur echte Mallorca Kenner können Sie dort hinauf bringen!.

 

► Der Mallorquinische Wanderverein G.E.M  (+ Information ►)

 Die "Grup Excursionista de Mallorca" (G.E.M.) ist unser wichtigster Wanderverein: Er hat etwa 500 Mitglieder, die aktiv sind in den Gruppen für Klettern, Wandern, Canyoning, Kultur, Kinder, Jugend und Höhlenforschung. Die Adresse lautet: Carrer Andreu Feliu, 20- baixos / E-07010- Palma de Mallorca/ Tel. [0034] 871.947.900 / E-mail: secretaria @ gemweb.org / http:// www.gemweb.org.

 Der Verein organisiert Wanderungen verschiedener Schwierigkeitsgrade, Einführungs- und Fortbildungskurse (Klettern, Canyoning), Vorträge usw. Sehr wichtig ist die jährliche Aktion, bei der immer ein Wanderweg vom Gestrüpp gesäubert wird.

 

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Aktionen des G.E.M. :

-         1997: Der Weg von Bàlitx bis Coll de Biniamar (auf dem Weg von Mirador de Ses Barques nach Cala Tuent)

-         1998: Der Fischerweg von Esporles zur Bucht Port des Canonge

-         1999: Der alte Weg von Estellencs nach Banyalbufar

-         2000: Die Wege von Sóller zum Mirador de Ses Barques (Costa d´en Flassada, Costa d´en Nicó)

-         2001: Der alte Weg von Estellencs nach Puigpunyent

-         2002: Der Weg von Fornalutx zum Coma de Son Torrella durch die Scharte "Portell de Sa Costa"

-         2003: Der Weg "Camí des Puig" (Puig de Son Talent- Manacor)

 

► Die Mauerbauschule FODESMA (+ Information ►)

 

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FODESMA ist eine besondere Art von Berufschule. Hier werden Lehrwerkstätten zur Restaurierung der Windmühlen (Escola de Molins), zum Bau der traditionellen Fischerboote (Escola de Mestres d´Aixa) und zur Errichtung der Trockenmauern (Escola de Margers)  betrieben.

 
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Die Mauerbauschule existiert seit dem Jahr 1986 : Erfahrene Handwerker bilden dort junge Leute aus. In zweieinhalbjährigen Kursen werden jeweils rund 30 Lehrlinge in dem Traditionshandwerk unterrichtet. Sie werden später die Fachleute, die stabile Trockenmauern ohne Mörtel so bauen können, dass sie Jahrhunderte überdauern – und die in der Lage sind, aus grob behauenen Steinen Mauern und Gebäude zu errichten. Wer die zahllosen Terrassenplantagen bewundert, die seit der arabischen Zeit auf Mallorca viele   Berghänge bedecken, wird es begrüßen, dass hier Fachleute ausgebildet werden, die imstande sind, eingefallene Stützmauern zu reparieren. Ohne diese Kenntnisse würden Straßen abstürzen und die eindrucksvollen Ölbaum-Terrassen verkommen.

 

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Die jungen Lehrlinge lernen ihren Beruf auf den alten öffentlichen und steingepflasterten Wegen, die durch die Terrassenlandschaften verlaufen. Aus diesem Grund heißt der Weitwanderweg GR-221 auch: Weg des trockenen Steins (Ruta de la Pedra seca).

 
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Sie beschäftigen sich auch mit dem Umbau von Gebäuden in Berghütten. Fertig sind schon die Berghütten Tossals Verds (seit 1995) und Muleta (seit 2002). Es wird noch gearbeitet in La Trapa (bei Sant Elm), in Deià, in Castell d´Alaró und in Son Amer (beim Kloster Lluc).

 
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Viele Wege wurden inzwischen von der Mauerbauschule restauriert:

-        Castell d´Alaró

-         Pilgerweg Caimari- Kloster Lluc

-         Barranc de Biniaraix

-       Puig de Maria, bei Pollença

-         Sa Granja bis Esporles

-       Zwei Wege von Deià zur Bucht

-        Der Weg von Deià nach Sóller "Camí de Castelló"

-   Im Bau sind derzeit die folgenden Wege: Kloster Lluc- Tossals Verds, Port de Sóller- Sóller.

-  Viele andere werden ständig vom Gestrüpp befreit: Sa Costera, Camí des Correu (Esporles- Banyalbufar), Pas des Cossis (Galatzó), rund um Sóller und im Naturpark "Península de Llevant".

 

► Die Bergrettung (+ Information►)

 

 

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Bis zum Jahr 1995 gab es nur eine freiwillige Mannschaft, die Sonntag nachts angerufen und zum Einsatz gebracht wurde. Nach der Bergung mussten sie am nächsten Tag wieder pünktlich an ihrer Arbeitsstelle erscheinen.

 

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Jetzt gibt es 2 professionelle Bergrettungsgruppen: die Feuerwehr (Bombers del Consell de Mallorca)und von die Landes- Polizei (Guardia Civil-G.R.E.I.M.). Die Notrufnummern sind "112" und "062". Wenn nötig, wird bei der Bergung ein Hubschrauber eingesetzt. Der Rettungsdienst ist kostenlos

-          Im Jahre 2001 gab es im Mallorquinischem Gebirge 6 Tote (4 Spanier, 2 Touristen), 4 Schwerverletzte (1 Deutscher, 1 Engländer, 1 Norweger, 1 Spanier) und 9 Leichtverletzte. In 11 Einsätzen hat die Bergrettung 33 Wanderer, die sich verlaufen haben, in Sicherheit gebracht. 12 Unfälle haben bei Canyoning stattgefunden.

-   In den ersten 4 Monaten des Jahres 2002 gab es 160% mehr Bergungen als im Vorjahr!

 

► Unwetterschäden

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Beide Bilder wurden auf den Weg zum Penya Roja gemacht. Im rechtem Bild sieht man 2 verwüstete Waldgebiete am Cap Pinar. Das Kap hat in November 2001 ein Drittel seiner Waldfläche verloren. 

 

 

 

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    Die Stürme und Regenfälle im November 2001 (in der Nacht vom 10. zum 11. 11.)waren die stärksten der letzten 50 Jahre Es wurden Windböen bis 120 Kilometer in der Stunde gemessen. Die Niederschlagsmenge hat bis 300 Liter in einem Tag betragen. Etwa 300.000 Kiefern wurden entwurzelt. Die am meisten betroffenen Gebiete der Gebirgskette Tramuntana befinden sich am Cap Pinar (bei Alcúdia), in Lluc Alcari (bei Deià), Son Fortuny (Galatzó- Estellencs) und S´Alqueria (S´Esclop- Andratx). Das Forstwirtschaftamt hat in den meisten öffentlichen und in vielen privaten Grundstücken die Bäume beseitigt. In Son Fortuny musste die Manschaft zwei Monate lang eine Stunde zum Arbeitsplatz gehen.

 
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Noch lange werden wir auf unsere Wanderwegen die Spuren des Sturmes sehen. Im Januar 2003 gab es einen kleineren Sturm und im Februar starken Schneefall, bei dem viele Steineichenäste abgebrochen wurden. Die am meisten betroffenen Wege (Pollença- Lluc, Tomir, Massanella) sind inzwischen wieder hergerichtet.

 

► Wettervorhersagen

 

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Sie sind bei uns sehr zuverlässig. Über die Wettervorhersage informiert man sich am Vorabend im Fernsehen. Die verwendeten Symbole sind allgemeinverständlich: um 21.30 Uhr auf TV3, am Samstag um 21 Uhr (katalanisches Programm, 5 Tage- Vorhersage) und um 21.50 Uhr (nur wenn kein Fussballspiel übertragen wird) auf TVE 1 (erstes spanisches Programm, 3 Tage- Vorhersage).

 
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Sehr zuverlässig ist auch die Wettervorhersage von "WETTERONLINE" (bei der Startseite "Karten" anklicken und, dann, "Niederschlag" anklicken)

 

► Kletterrouten

Castell d´Alaró, an der schattigen Wand befinden sich  30 schwierige Klettertouren      

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"Fun Climbing" ist durch den festen Kalkfels auf Mallorca und die gute Absicherung insbesondere der vielen schweren Routen vorprogrammiert. Die wichtigsten Klettergebiete sind: Castell d´Alaró, Port de Valldemossa(Wandhöhe 15 bis 30 m, 8 Routen 4b bis 5c), S´Estret de Valldemossa, Sa Gúbia (bei Bunyola, 20 Routen, Wandhöhe 20 bis 200 m), Cala Bóquer (bei Port de Pollença, 7 Routen, Wandhöhe 10 bis 100 m), Torrent de Pareis (S´Entreforc- Escorca, Wandhöhe 10 bis 200 m), Cala Santanyí (5 Routen, Wandhöhe 10 bis 20 m), Cala Magraner, Gorg Blau (6b bis 8b+), Andratx (4+ bis 8), Sa Jonquera bei Artà (6 bis 8b), Es Fumat (Formentor Kap, 6 bis 7c+), Port de Sóller (4 Routen, Wandhöhe 10 bis 25 m), Puig Major. Das Klettergebiet Calvià, eine wichtige Kletterschule, ist zur Zeit gesperrt.

 

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Mehr Information: "Mallorca/ Ibiza, klettern über Palmen und blauem Meer"  H. Froidl, "Klettern am Mittelmeer" Stöhr/ Leuchsner

 

► Canyoning

 

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Mallorca besteht aus Kalkstein, unterseeischen Sedimenten. Deswegen gibt es viele Höhlen, viele Klüfte (die grösste "Sa Cova de Sa Campana" ist 319 Meter tief) und einige Canyons. Hier sind die wichtigste:

         *Torrent de Pareis, Mehr Information unser bekanntester Canyon. Es handelt sich um eine anspruchsvolle Bergwanderung. Mit einem Seil kann man einige Kletterstellen sicher überwinden. Der Canyon ist im Programm des DAV Summit Club enthalten.

          *Torrent de Mortitx, zwischen Lluc und Pollença. Der obere Teil ist eine leichte Bergwanderung mit einer Kletterstelle. Diese Tour steht in den Katalogen von DAV Summit Club und  Hauser Exkursionen. Der untere Teil ist zum Abseilen. Das grösste Problem ist die Rückkehr: die Mündung des Canyons ist an der Steilküste. Man muss eine Stunde bis zur nächsten Bucht schwimmen (nur bei ruhigem Meer) oder den ausgesetzten Klettersteig überwinden.

           *Torrent des Gorg des Diners, zum Abseilen. Zwischen Binis und Cala Tuent.

           *Torrent des Gorg Blau (Sa Fosca), Unser schwierigster Canyon. Der eindrucksvollste Teil ist "Sa Fosca": das Bachbett ist dort so eng und so tief eingeschnitten, dass der Canyon sehr dunkel ist.

           *Torrent des Guix, zum Abseilen. Zwischen Coll de Sa Batalla(beim Kloster Lluc) und Binibona.

           *Torrent de Coanegra, zum Abseilen. Zwischen Orient und Santa Maria.

           *Torrent de Na Mora, zum Abseilen. Unterhalb des Bauernhofs Bàlitx, zwischen Port de Sóller und Cala Tuent.

           *Torrent des Lli, zum Abseilen. Oberhalb des Hafens "Port de Valldemossa".

         *Torrent des Salt, zum Abseilen. Oberhalb des Hafens "Port de Valldemossa"

         *Torrent de l´Ofre, zum Abseilen. Zwischen dem Bauernhof L´Ofre und Biniaraix.

         *Torrent d´Almadrà, zum Abseilen. Zwischen Cúber-Stausee und Lloseta.

         *Torrent des Salt des Molinet, zum Abseilen. Unterhalb Fartàritx, bei Pollença.

 

·         Mehr Information: Das Mallorquinische Buch "Els torrents clàssics de la Serra de Tramuntana" M. Trias, F. Ramon

     

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Wolfgang Weiss organisiert geführte Canyoning Touren.

 
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Vorsicht! Im Jahr 2001 gab es 12 Bergungen in den Mallorquinischen Canyons.

 

 

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